HeimathafenCentre Port CulinaireAktuellesEdition Port Culinaire ShopPartnerRezepteWarenkunde
SammelbandBücherPosterGeschichtenBildarchivPhoto ShootFachhändlerAGB
Port Culinaire No. Forty-Three
Port Culinaire No. Forty-Two
Port Culinaire No. Forty-One
Port Culinaire No. Forty
Port Culinaire No. Thirty-Nine
CHEFS®EVOLUTION No. THREE
Port Culinaire No. Thirty-Eight
Port Culinaire No. Thirty-Seven
Port Culinaire No. Thirty-Six
Port Culinaire No. Thirty-Five
Port Culinaire No. Thirty-Four
Port Culinaire No. Thirty-Three
Port Culinaire No. Thirty-Two
Port Culinaire No. Thirty-One
CHEFS®EVOLUTION No. TWO
Port Culinaire No. Thirty
Port Culinaire No. Twenty-Nine
Port Culinaire No. Twenty-Eight
Port Culinaire No. Twenty-Seven
Port Culinaire No. Twenty-Six
Port Culinaire No. Twenty-Five
Port Culinaire No. Twenty-Four
Port Culinaire No. Twenty-Three
Port Culinaire No. Twenty-Two
CHEFS®EVOLUTION No. ONE
Port Culinaire No. Twenty-One
Port Culinaire No. Twenty
Port Culinaire No. Nineteen
Port Culinaire No. Eighteen
Port Culinaire No. Seventeen
Port Culinaire No. Sixteen
Port Culinaire No. Fifteen
Port Culinaire No. Fourteen
Port Culinaire No. Thirteen
Port Culinaire No. Twelve
Port Culinaire No. Eleven
Port Culinaire No. Ten
Port Culinaire No. Nine
Port Culinaire No. Eight
Port Culinaire No. Seven
Port Culinaire No. Six
Port Culinaire No. Five
Port Culinaire No. Four
Jäger und Gejagte
Im Engadin knallt´s
USA - New York City
Bodenseefischer
Biofisch in Israel
So isst Deutschland
Meeresfrüchte
Essbare Landschaften II
Molekularküche Vol. IV
Kornmayers Exkursionen
Port Culinaire No. Three
Port Culinaire No. Two
Port Culinaire No. One
Port Culinaire No. Zero
Media-Informationen

Im Engadin knallt´s





…aber richtig. Immerhin verfallen hier in der Saison 5.000 Männer dem Jagdfieber und stellen Gämsen, Hirschen, Rehen, Steinböcken und Murmeltieren nach. Eine Volksjagd, die ganz anders vonstatten geht als die Revierjagd, die sonst in Europa üblich ist. Eine Zeit, in der die Wirtschaft der Region für drei Wochen brach liegt, denn alle entscheidenden Männer streifen durch die Wälder.

 

Auf die Pirsch

Verdammt früh für einen, der gerne etwas länger schläft. Ich zwinge mich aufzustehen. Auf geht’s, ich verlasse das Suvretta House. Guten Morgen Herr Molinari. Die Nacht ist kalt in St. Moritz, -1° C sind es im Moment draußen und erste feine Schneeflocken sind auch schon herabgerieselt. Nichts Besonderes

hier für Mitte September. Immerhin befinden wir uns 1.800 Meter über dem Meeresspiegel. Ich bin mit Robert Jagisch verabredet, gemeinsam wollen wir auf Gamsjagd gehen. Robert wartet auf mich in einer Jagdhütte, die er während der Saison mit Freunden bewohnt. Eine gute halbe Stunde Fahrt würde ich brauchen, sagte Robert, als er mir grob erklärte, wo ich hin müsse. Bin mal gespannt, ob ich das finde. Es ist noch stockfinster, eine mondlose Nacht, als ich den beschriebenen Wanderparkplatz am Rande des nahe St. Moritz liegenden Schweizer Nationalparks erreiche. So, jetzt müsste es dieser Weg sein. Zwar ist der Himmel klar, alle Wolken haben sich verzogen, doch das spärliche Licht der Sterne reicht nicht aus, um den Pfad durch den tiefen Tannenwald zu erhellen. Trotzdem finde ich den Weg gut. Ein Flüsschen rauscht, einen Kilometer weiter wird es den jungen Inn nähren. Jetzt geht’s über die Brücke und an der ersten Hütte vorbei, ein großer schwarzer Schatten, der sich als gewaltiges Arbeitspferd entpuppt, verharrt regungslos neben dem steinigen Pfad. Wenig später ein spärliches Licht, das aus dem Fenster einer kleinen Hütte fällt. Das muss sie sein. Die Hütte liegt am Rande des Nationalparks und hier, entlang seiner Grenze, ist auch das bevorzugte Jagdrevier von Robert.

 

Mehr über die Jagd im Engadin finden Sie in Port Culinaire No. Four.


 
Impressum  - AGB  - Copyright PORT CULINAIRE 2006-2016
 
KontaktAbonnementNewsletterSucheSitemapWarenkorb