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Wo der Pfeffer wächst





Eine Reise durch das österreichische Weinviertel

Text: Thomas Ruhl

 

Hartes Klima, guter Wein

Ganz im Nordosten Österreichs schmiegt sich ein bemerkenswertes Weinanbaugebiet an die Grenze zu Tschechien und zur Slowakei: das Weinviertel. Im Westen bildet das österreichische Waldviertel die Grenze, dessen raues Hochflächenklima lässt keinen Weinanbau mehr zu. Ganz im Gegensatz zur Südgrenze entlang der Donau. Hier reihen sich kleine, aber legendäre Weinbaugebiete auf. Das Kamptal, die Wachau, der Wagram, Wien und Carnuntum.

Das Klima ist hier durch die Pannonische Tiefebene beeinflusst, die sich im Südosten anschließt. Das bedeutet relativ wenig Regen – nur 500–600 Millimeter betragen die mittleren Jahressummen – gepaart mit heißen Sommern und kalten Wintern. Zwischen 80 und 90 Frosttage sind üblich. Zum Vergleich gab es im deutschen Bundesland Rheinland Pfalz um die 60 Frosttage und es fielen fast 670 Millimeter Niederschlag. Klingt zunächst nicht nach einem großen Unterschied, doch wenn man bedenkt wie sensibel Weinranken auf das Wetter reagieren, ist er gewaltig. Schon innerhalb einer Hanglage entwickeln sich Trauben, die in der Höhe wachsen, anders als die am Fuße des Weingartens.

Doch Weinviertel ist nicht gleich Weinviertel. Das größte österreichische Weinanbaugebiet wird durch das Pannonische Klima in zahlreiche Regional- und Kleinklima-Zonen mit recht unterschiedlichen Terroir fragmentiert. Im westlichen Teil, dort wo das Weinviertel langsam in die Granithochebene des Waldviertels übergeht, herrscht trockenes Kleinklima, das dem Rotweinanbau dienlich ist. Wobei Rotwein im Weinviertel eine eher untergeordnete Rolle spielt. Hier liegt die Stadt Retz, die einst ein bedeutendes Weinhandelszentrum war. Davon zeugen heute noch die monumentalen Keller unter der Altstadt. Ein paar Kilometer weiter südlich im Pulkautal und in den sanften Talkesseln von Mailberg produzieren die Winzer sehr fruchtbetonte Weine. Rund um Röschitz gedeihen Grüner Veltliner und Riesling bestens auf den Granitböden, fein würziger Welschriesling und Grüner Veltliner werden auch rund um Poysdorf gekeltert. Ganz im Nordosten zeigen sich markante Kalkböden, teils durchsetzt mit Fossilien wie Austern bei den Weinbaugemeinden Falkenstein und Saatz. Im Süden wird das Land flacher und die geologischen und klimatischen Übergänge zum Wiener Weinbau sind fließend. Hier ist es vor allem der Bisamberg der große Weine gedeihen lässt. ... (weiterlesen im Magazin)


 
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