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Ein Koch.Campus in Osttirol

Text: Thomas Ruhl

 

Jenseits des Skizirkus

Es ist der klirrendkalte Morgen des 7. Januars 2017. Von Kitzbühel kommend schlängelt sich die Straße hinab ins Pustertal. Es verläuft in Ost-West-Richtung durch den südlichen Teil der Alpen und wird durch die Grenze zu Italien geteilt. Geteilt? Nach Auffassung der Menschen, die dort wohnen, nein. Denn wir sind in Tirol. Auch wenn die ehemalige Grafschaft nach dem Untergang der österreichisch-ungarischen Monarchie auseinandergeschnitten wurde, verstehen sich die Tiroler nach wie vor als Volksgemeinschaft. Im Vertrag von St. Germain nach dem ersten Weltkrieg 1919 verblieben Nord- und Osttirol bei Österreich. Süd- und Welschtirol, heute Trentino, wurden Italien zugeschlagen. Die Staatsgrenze spielt kaum eine Rolle. Sie ist weder Sprach- noch Kulturgrenze. “Und selbst wenn ich in Russland bin“, erzählt uns eine alte Dame, “Ich bleibe immer Tirolerin“. Wir erreichen die imposanten Berge des Hochpustertals. Die Hohen Tauern mit ihrem bis zu 3800 Meter hohen Hauptkamm und weiter südwestlich die Dolomiten, Weltkulturerbe, gekrönt von der atemberaubenden Gipfelformation “Drei Zinnen“ und einer filmkulissenreifen Landschaft wie um den Pragser Wildsee oder den Toblacher See. Trotz der Kälte liegt hier im Bereich der südlichen Alpen so gut wie kein Schnee. Etwas auf den Gipfeln. Auf den Weiden im Tal nur ein Hauch von Reif auf dem winterlich braunen Gras. Das war in den letzten Jahren auch so. Vermutlich in Folge des Klimawandels bleiben planbare Niederschläge aus. Die Skigebiete haben sich darauf eingestellt und sich mit Ski-Kanonen bewaffnet. Schwere Geschütze, die Pisten wie weiße Zungen, die sich weithin sichtbar die Berge herabschlängeln, in die Schneisen blasen. “Hoffentlich schneit es nicht“, flehen die Fahrer der Pistenraupen. Denn dann müssen sie den ganzen Tag räumen. Künstlicher Schnee ist mit natürlichem nicht kompatibel. Nun, dort wo wir hinfahren ist das den Leuten, die vom Tourismus leben relativ egal. Weiße Laufbahnen für den Skizirkus gibt es dort nicht. Wir besuchen ein Tal, das sich dem sanften Tourismus zugewandt hat und zum erlesenen Kreis der Bergsteigerdörfer zählt. 20 Gemeinden und Talschaften mit traditioneller alpiner Geschichte, Orts- und Landschaftsbildern, vereint in dem Bestreben, dies dauerhaft zu erhalten ... (weiterlesen im Magazin)


 
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