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Colombo – Singapur Vol. II





Das kulinarische Tagebuch einer Kreuzfahrt mit der MS Europa 2

Text: Thomas Ruhl

 

Freitag, 5. Februar 2016, Rangun, Myanmar

Das verschlossene Land

Wir haben unsere Reise mit dem luxuriösesten Kreuzfahrtschiff der Welt auf Sri Lanka begonnen, sind quer durch den Golf von Bengalen gefahren, haben die indische Inselgruppe der Andamanen besucht und fahren nun durch die Andamanensee in Richtung Irrawaddy Delta. An dessen östlichem Rand Rangun, oder Yangon, die größte Stadt Myanmars liegt. Aus dem Himalaya kommend zwängt sich dieser Strom durch enge Täler, mäandert durch das Flachland und ergießt sich schließlich nach rund 2200 Kilometern in einem gewaltigen Delta ins Meer. Mit seinen Sedimenten schiebt der Fluss dieses jedes Jahr etwa 60 Meter weiter in die See hinaus. Landgewinnung. Die Reisbauern in der verzweigten Flusslandschaft danken es ihm. Doch das ist kein wirklicher Grund zur Freude, denn der gewaltige Sedimenteintrag ist relativ jung und Folge der massiven Abholzung der Regenwälder im nördlichen Bergland. Immer neue Sandbänke tauchen auf und stellen eine ernste Bedrohung für die Schifffahrt dar. Weit draußen, dort wo Fischerflöße bis zum Horizont Spalier bilden, ist die See noch klar und blau, wechselt dem Land im Golf von Martaban näherkommend aber rasch ins trübe Grün. Bei der Einfahrt zum Hafen, der weit vor den Toren der Stadt liegt, fließt träge eine undurchsichtige ockerfarbene Brühe. Eine Mischung von Schlamm und Algen, die von den Schrauben der großen Schiffe immer neu aufgequirlt wird. Gewaltige Spezialtransporter der Autoindustrie ziehen in Richtung Japan an uns vorbei. Ebenso kleine Frachter, Seelenverkäufer und traditionelle Holzboote. Dazwischen Fischerkähne denen kräftige Motoren ordentlich Fahrt verleihen. Dieses Gewässer ist kein direkter Teil des Irrawaddy Flusssystems. Sein Brackwasser wird vom Yangon und vom Bago Fluss, welche die Stadt begrenzen, und dem Meer gespeist. Die Fischer und Reisbauern im Dörfchen am Ufer lassen Armut erkennen. Die tropisch feuchte Luft, wir haben 35 Grad, ist von Dunst geschwängert und riecht nach den Reisstrohfeuern, die überall auf den abgeernteten braunen Feldern zu sehen sind ... (weiterlesen im Magazin)


 
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