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Die Russische Avantgarde





Avantgarde Part THIRTY

Kochkunstkritiker Jürgen Dollase analysiert Ge­richte wie ein Kunst­historiker die Werke eines grossen Meisters.

 

Vladimir Mukhin

Oh, Moskau! Ist es ein Zufall, dass man erst einmal lange Zeit in der Maschine nach Moskau auf den Abflug wartet? Dass das Aeroflot-Essen an Bord irgendwie zu allen Klischees passt, die man über Essen an Bord eines Aeroflot-Fliegers haben kann, dass in Moskau das Wetter katastrophal ist und dass man vom Flughafen bis in die Stadt in einem Dauerstau mit dem Taxi über zwei Stunden braucht? Es geht vorbei an einem wahrlich unschön wirkenden Mix aus riesigen, schmutzig-ockerfarbenen Wohnblöcken und den Hochglanzfilialen westeuropäischer Firmen, und erst nahe am Zentrum wird es etwas besser. Alles ist riesig, die Straßen voller Autos und ziemlich ungeregelt, das Überqueren der oft zehnspurigen Bahnen wird zu einem Abenteuer. Es wimmelt von Baustellen, deren wichtigstes Merkmal das weitgehende Fehlen von Absperrungen ist, die Impressionen sind dicht, aber nicht wirklich erfreulich. Das historische Zentrum rund um den Kreml aber beeindruckt als eine spektakuläre Stadtlandschaft; großzügig, Paläste aller Art und dazwischen immer wieder die Farbflecken alter Kirchen. Ein Kaufhaus wie das “Gum“ würde sich auch in jeder westeuropäischen Metropole gut machen, was nicht wirklich verwundert, weil man hier alle Luxusmarken der Welt findet. Hier im weltberühmten Stadtzentrum, kann man verstehen, dass die Russen stolz auf ihre Hauptstadt sind. Die Bilder von waffenstarrenden Militärparaden auf dem roten Platz wirken heute unwirklich weit entfernt. Das Wetter am nächsten Tag ist warm, viele Tausende von Russen aus allen Teilen des Landes flanieren durch die Parks und entlang der Geschäfte. Dann wieder vermisst man zivilisatorische Grundregeln – zum Beispiel bei vielen Taxifahrern, deren Preise scheinbar frei verhandelbar sind. Die Gegensätze sind riesig, und man denkt sich, dass es wohl noch einige Zeit brauchen wird, bis man hier einen Eindruck von durchgehend positiver Normalität gewinnt. Am Abend ist Moskau in vielen Teilen besonders spektakulär...(weiterlesen im Magazin)


 
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