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OAD 2015 „100+ Restaurants Europe“ – Aktuelles Ranking

Warum eine Rangliste? Der gestandene Gourmet ist mit den faustdicken Restaurantführern des Michelin, Gault Millau oder Aral in die Restaurant-Szene hineingewachsen. Sie wiesen und weisen ihm den mehr oder minder sicheren Weg durch die üppige und sich stetig verändernde Restaurantlandschaft.

Die gleichwichtige Aufgabe solcher Werke mit ihren Bewertungsskalen ist es, einen gesunden Wettbewerb unter den Chefs zu forcieren und Ansporn zu bieten, durch bessere Leistung in eine höhere Kategorie zu gelangen. Dank Führern wie Michelin wurde das allgemeine Niveau der Gastronomie deutlich gehoben. Solche Guides zu erstellen, bedeutet einen enormen redaktionellen und somit finanziellen Aufwand, der alleine durch den Verkauf der Handbücher wohl kaum zu decken ist. Es bedarf an Zuschüssen von Mutterkonzernen oder Geldern von Werbepartnern. Da diese nicht so üppig fließen, bieten die klassischen Guides keine flächendeckende Bewertung an. Haben sie nie gemacht, nicht in Europa, weltweit schon gar nicht. Die erste und einzige unseren Globus umspannende Restaurantrangliste ist die der World's 50 Best Restaurants. Solche Online Votings mit Wählern, die kein Honorar erhalten sind schlank zu produzieren. Problem dabei: Es sind eben nur 50 respektive 100 Restaurants in der erweiterten Rangliste. Also eine magere Auswahl für den passionierten Gourmettouristen. Als ehemaliger Chairman der "50 Best" und somit also Insider, habe ich zudem in der Erschließung immer neuer Wahlregionen eine Benachteiligung der europäischen Restaurantszene gesehen. Und kontinentale 50 Best Ranglisten werden von der Londoner Zentrale nur dort aufgelegt, wo Sponsorengelder üppig fließen. 50 Best Asia, 50 Best Latin America. An einer 50 Best of Europe besteht kein Interesse.

Diese Liste wäre aber dringend notwendig, um die Szene in unserer "alten Welt" im Kontext darzustellen. Wie gesagt, kein Restaurantführer schafft das bislang.

In diese Lücke greift nun die OAD Liste „100+ Restaurants Europe“. Gut gemeint, gut gedacht. Problematisch jedoch ist, dass die Liste keine professionelle Voter-Struktur aufweist. Es gibt keine qualitative Selektion und keine gleichmäßige Flächenabdeckung. Das führt zu allerlei Ungereimtheiten, Stolpersteinen und Schmunzlern beim Überfliegen der Liste. Gut gemeint und gut gedacht von Steve Plotnicki, der sein Geld eigentlich im Musikbusiness verdient. Jedoch mangelt es im Detail. Hier wäre Handlungsbedarf. Oder muss eine ganz andere Liste erstellt werden?

 

Am 04. Mai 2015 wurde zum vierten Mal die Rangliste der 100+ Besten Europäischen Restaurants der OAD - Opinionated About Dining

bekannt gegeben.

Die Rangliste geht auf ein virtuelles Diskussionsforum zurück, das der New Yorker Steve Plotnicki 2003 zu einem Food-Blog entwickelte. Darauf starte er Umfragen rund um die gehobene Gastronomie, die er 2008 zu einem Restaurant-Ranking organisierte.

Anlässlich der Bekanntgabe der diesjährigen Liste fand ein kleiner Event mit handverlesenen Journalisten im Restaurant Ticket in Barcelona statt. Diese Location wurde von Ferran und Albert Adrià konzipiert und so bieten sich "El Bulli Erinnerungen" an. Albert Adrià war neben Plotnicki der Host des Abends und servierte gemeinsam mit den Chefs Björn Frantzen, Elena Arzak, Kobe Desramaults, Quique Dacosta und Tim Raue ein faszinierendes Flying Dinner.

 

In diesem Jahr qualifizierten die Mitglieder der OAD-Community Restaurants aus insgesamt 13 europäischen Ländern auf der Rangliste. Den ersten Platz belegt das Azurmendi in Spanien. Im letzten Jahr landete dort In de Wulf in Belgien, das nun auf den vierten Rang gedrängt ist. Dazwischen liegen das Restaurant Troisgros und das L'Arpège in Frankreich. Das Noma in Dänemark befindet sich auf der OAD-Liste nur auf Rang neun. Bestes deutsches Restaurant ist an zwölfter Stelle das Vendôme. Erst im Anschluss folgen Restaurant wie die Osteria Francescana in Italien auf Platz 17 und El Celler de Can Roca in Spanien auf Platz 24.

 

Die vollständige OAD-Liste finden Sie hier.

 


 
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