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Kulinarischer Spaziergang durch Buenos Aires.





Text: Thomas Ruhl

Redaktionell unterstützt von Katrin Roland

und Alexandra Rothmaler

 

Gute Lüfte

 

Prolog: Holprige Pfade

Die mächtigen knorrigen Wurzeln der kapitalen Platanen wölben und zerreißen den Bürgersteig der pittoresken Allee. Der zerborstene Belag ist hier und da notdürftig geflickschustert. Zwischen diesem steinernen Patchwork klaffen tiefe Schlaglöcher, Narben der wirtschaftlichen Probleme des Landes und dieser seiner Hauptstadt. Nur langsam erholt sich Argentinien von der letzten schweren wirtschaft­lichen Krise, die zwischen 1998 und 2003 zornige Demonstranten durch diese Straßen trieb. Das hier ist wohl kein Pflaster für hochhackige feine Damen, denke ich während ich einige Blätter im frischen Grün des südlichen Frühlings in tiefe Pfützen schubse. Ein schwerer Sturm mit Starkregen hat das Laub herabgerissen und die tiefer liegenden Stadtteile am Rio dela Plata unter Wasser gesetzt. In puncto feine Damen werde ich des Abends eines Besseren belehrt. Im Moment fallen mir jedoch ein paar junge Mädchen in abgewetzten Lumpen auf, die einen riesigen Plastiksack hinter sich her schleifen, in den sie Verwertbares aus Mülleimern stopfen. Sie leben in den Elendssiedlungen Villa Miseria wie man sie hier in Argentinien nennt. In diese Favelas geht man als Fremder tunlichst nicht hinein, Elendssviertel in Lateinamerika sind extrem gefährlich. Außer man ist Fotograf und neugierig.

 

Soho und Hollywood liegen in Palermo

Auch dieses Viertel hat eine dunkle Vergangenheit. Bis vor etwa 15 Jahren fuhren die Menschen aus den besseren Gegenden allenfalls hier her, um in den zahlreichen Werkstätten ihre Autos reparieren zu lassen. Des Abends mied man die kriminelle Gegend. Um die Jahrtausendwende entdeckten jedoch Designer, Künstler und Ladenbesitzer das Viertel und eroberten die kleinen Häuser im Kolonialstil...(weiterlesen im Magazin)


 
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