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Jonnies Swampland





Digging for Roots

Text: Alexandra Rothmaler

 

Im Wasserlabyrinth

Es ist kalt, windig und über uns hängen fette, schwarze Regenwolken. Nicht die besten Voraussetzungen für eine Bootstour, wir starten aber trotzdem eine. Zusammen mit Jonnie, quer durch die verzweigten Kanäle von Giethoorn in Overijssel. Das sogenannte “Venedig des Nordens” ist nicht nur aufgrund der etwa 150 charakteristischen Holzbrücken oder gar der acht Kilometer langen Zentralgracht, der Hauptverkehrsader, mit den unzähligen Querkanälen bekannt, sondern auch als Geburtsort unseres niederländischen Avantgardisten. Gleich mehrere Boote stehen für uns bereit. Sie liegen am Haus von Thérèses Eltern. Wir entscheiden uns für einen gut motorisierten Flitzer der Marke Boesch. Jonnie lässt den Motor des Boliden aufröhren und wir setzen uns in Bewegung. Die ganze Kraft der zwei Motoren darf Kapitän Jonnie hier nicht einsetzen; es gilt Geschwindigkeitsbegrenzung zum Schutz des Ufers.

In der Zwischenzeit erzählt Jonnie uns, dass wir ihn jetzt auf eine kurze Reise in seine Kindheit begleiten werden, denn schon als kleiner Junge ist er zusammen mit seinem Opa, fast jeden Tag, durch die weitläufigen Kanäle Giethoorns geschippert. Das ist wohl auch der Grund, warum er so schnell und zielstrebig drauf los fährt, denn wir wüssten jetzt schon nicht mehr wie wir nach Hause kommen.

Zunächst erzählt uns Jonnie einiges über Giethoorn selbst und die Entstehung der Kanäle. Im Jahr 750 wurden die Grachten von Italienern zum Torftransport gegraben, was wiederum die verästelte Struktur des Kanalsystems erklärt, welche verwirrend in unzählige Richtungen führt. Sämtliche Häuser an denen wir vorbei kommen haben Anlegestellen vor der Tür, an denen die Boote vor sich hin schwanken; mit dem Auto sind viele Häuser gar nicht zu erreichen. Später erzählt uns Jonnie, dass auch die Bauern mit ihren Kühen auf Booten von Weide zu Weide fahren und selbst der Milchmann ausschließlich zu Wasser seine Kunden beliefert...(weiterlesen im Magazin)


 
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