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Der Rebell





Tim Raue

Kochkunstkritiker Jürgen Dollase analysiert Ge­richte wie ein Kunst­historiker die Werke eines großen Meisters.

 

Avantgarde Part TWENTY-TWO

Tim Raue wird immer wieder einmal das “enfant terrible“ der deutschen Kochszene genannt. Das kann man so stehenlassen und Raue selber wird der Letzte sein, der dagegen etwas einzuwenden hat. Dabei ist er nur ein gutes Stück anders als viele seiner Kollegen, die im Laufe ihrer oft harten Ausbildung sehr vorsichtig und zurückhaltend geworden sind. Ein kaum ein Wort von sich gebender Großmeister mit hoher weißer Kochmütze ist jedenfalls noch nie ein Rollenmodell für ihn gewesen. Raue gilt als – milde ausgedrückt – selbstbewusst oder auch als Inhaber einer recht großen Klappe – je nach Sehweise. Seine Biographie aus dem Jahre 2011, deren Titel er mit einem Foto in ziemlich diabolischer Pose schmückt, trägt den Titel “Ich weiß, was Hunger ist“, Untertitel “Von der Straßengang in die Sterneküche.“ Ja, Raue hat tatsächlich “Rock’n’Roll“ erlebt und tut nicht nur so, wie das bei dem ein oder anderen Kollegen der Fall ist. Und ja, er kokettiert auch ein wenig damit und weiß, dass er mit dieser Vergangenheit ein gutes Pfund hat, mit dem man bei den Medien ganz gut weiterkommt. Schon im Prolog seines Buches heißt es unmissverständlich: “Ich bin darauf trainiert, Grenzen zu überschreiten. Früher habe ich degegen rebelliert, wenn mir jemand Grenzen setzen wollte, heute suche ich sie, um sie zu sprengen.“ Das ist für einen Koch natürlich starker Tobak. Aber – so what? Wo ist das Problem? Man kann die Sache auch umdrehen und vielleicht davon reden, dass er eine Menge von Voraussetzungen mitgebracht hat, die man in diesem Geschäft sehr, sehr gut gebrauchen kann. Dazu gehört sicherlich eine gewisse Härte und Durchsetzungsvermögen, auch wenn die Gang heute die Küchenmannschaft ist. Dazu gehört auch eine Prise Größenwahn, um nach allerlei unterschiedlich erfolgreichen Stationen immer die Vision zu haben, nach ganz oben zu wollen, um Risiken einzugehen, nicht unbedingt die Sicherheit zu suchen, sondern alles, was man hat zu investieren, um am Ende blendend dazustehen, weil man auf sich und seine Fähigkeiten vertraut...(weiterlesen im Magazin)


 
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