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Hongkong – Food Freak City





Text: Thomas Ruhl

 

Duftender Hafen

Es ist heiß und regnerisch. Typisch für Mitte August hier in den Tropen am Ästuar des Perlflusses. Entlang der Ufer des Viktoria Harbour, von den Chinesen einst Hongkong – duftender Hafen – genannt, ragt die berühmte Skyline der sieben Millionen Metropole empor. 112 der Skyscraper sind höher als 180 Meter. Mit 484 Metern überragt das International Commercial Center alle. In den engen Schluchten der Stadt ist es stickig, selten dringen Sonnenstrahlen hier herein. Auf Hongkong Island verbindet ein Netz von hohen Fußgängerwegen die Türme voller Büros und Shopping Center. Oasen der Kühle. Radikal klimatisiert. Gerne flüchtet der Passant hier herein. Darunter der Straßenverkehr. Urige Straßenbahnen, Busse und ein endloses Heer von preiswerten Taxen. Überdachungen schützen den Strom der gut gekleideten Menschen vor den häufigen Schauern und den spärlichen Sonnenstrahlen. Die mögen die Chinesen gar nicht. Weiß soll die Haut sein, braun ist hässlich. Sonnengegerbt sind arme Leute, Bauern und Wanderarbeiter. Ja, die Menschen hier sind sehr wohlhabend. Die Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China genießt zahlreiche Privilegien gegenüber dem Mutterland. Ein Land, zwei Systeme legte Deng Xiaoping einst fest.

So existiert neben dem autoritären sozialistischen System der Volksrepublik für mindestens 50 Jahre das autonome marktwirtschaftlich orientierte demokratische Hongkong. Ein guter Schachzug, denn so bleiben dem Land die enormen Einnahmen des gewaltigen Finanzzentrums erhalten. Hongkong hat eigene Gesetze, eigene Zölle und eine eigene Währung. Die Wirtschaft der Stadt boomt. Hier findet man die höchs- te Dichte an Millionären. Gefolgt von Singapur. Ein Viertel der Einwohner besitzt mindestens eine Millionen US Dollar. Der Spruch “Geld spielt keine Rolex“ greift hier nicht, denn solche Uhren sind hier allenfalls Mittelklasse. Ebenso wie das deutsche Nobelauto mit dem Stern. Ein Ferrari sollte es schon mindestens sein. Und nirgendwo anders auf der Welt habe ich eine Schlange vor einem Cartier Shop gesehen, an dessen Tür wie vor einer Nobeldiskothek ein Security Mitarbeiter die möglichen Kandidaten filtert...(weiterlesen im Magazin)


 
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