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Burning Love – Grillen für Gourmets





Text: Thomas Ruhl und Alexandra Rothmaler

 

Zaghaft erkundete Deutschland das Grillen.

Während in den USA bereits saftige, gut marmorierte Steaks auf statussymbolhaften Grillgeräten bräunten, brutzelten hierzulande erste Bratwürstchen auf wackeligen Blechgestellen über direkter Glut. Aufmüpfig aufzüngelnde Flammen, entzündet durch herabtropfendes Fett, wurden hastig abgelöscht. Oh meine Güte, da verbrennt ja alles! Als Gipfel der Gourmandise galt dabei das Ablöschen mit Bier. Wow. War auch naheliegend, denn der Grillmeister, ein Kleingartenbesitzer oder Schrebergärtner, hatte sowieso eine Flasche dieses Gebräus in der Hand. Gutes Bier löscht Durst und Flammen. Andere Länder waren uns in punkto Grillen nicht nur in Sachen Gerätschaft und Kenntnis voraus, sondern auch hinsichtlich der Qualität ihres Grillguts. Gutes Rindfleisch beispielsweise war hierzulande so gut wie nicht zu erhalten. Das, was man in Metzgereien und Supermärkten erhalten konnte, war schlecht oder gar nicht abgehangen und vom Magerwahn der Käufer gekennzeichnet. Fett im Fleisch – igitt. Ist ungesund, muss man rausschneiden. Solches Fleisch konnte man schmoren, die zähen Steaklappen waren aber ungrillbar. Ähnliches traf auf Schweinefleisch und Geflügel zu. Immerhin konnte man das in roten oder gelblichen Tunken so lange marinieren, bis vom fragwürdigen Fleischgeschmack nichts mehr übrig war. Nackensteak à la Gewürzmischung. An das Thema, Gemüse oder andere “Beilagen“ auf den Grill zu legen, verschwendete man keinen Gedanken. Der Kartoffelsalat war unabdingbar.

 

Erst mit Anbietern wie Otto Gourmet, Wegbereiter für gutes Fleisch, änderte sich das Angebot. Die Deutschen lernten, dass es neben dem säuerlichen argentinischen Rindfleisch, das man aus dem Steakhaus kannte, auch gut marmorierte US-Ware gab, und aus Spanien kam ein Schweinefleisch, das so gar nichts mit den weißen Koteletts der Masthybriden gemein hatte. Mit diesen Produkten fanden nun auch echte Gourmets Gefallen an dem Grillthema....(weiterlesen im Magazin)


 
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