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The last Frontier





Fischerei vor den Küsten Alaskas Vol. II

Text: Thomas Ruhl

 

Prolog: Über dem Feuerring

Unser Buschpilot klettert über den Flügel in das Cockpit. Ich sitze neben ihm und kann daher sein nur spärlich getarntes Geheimnis entdecken. Eine Flasche Gin. Vermutlich so etwas wie Zielwasser, das wir brauchen, um Nelson Lagoon, unsere nächste Destination, zu erreichen. Die Propeller der winzigen zweimotorigen Maschine heulen auf. Schneller und schneller rasen wir über die holprige Piste und schon erhebt sich der Flieger gepeitscht von eisigen Winden über den Ort False Pass. Gut 100 Menschen, inklusive der Saisonarbeiter aus der APICDA Fischereikooperative, leben im Moment dort unten in einfachen Holzhäusern. Geht die Fischereisaison vorüber, bleiben nur wenige hier an der Isanotski Strait, der ersten Passage durch die Aleuten zwischen Nordpazifik und Beringsee. Dann im eisigen Winter gehört das Land wieder alleine den Bären und Wölfen. Drei Tage haben wir in False Pass verbracht und uns über die Fischerei auf die fünf pazifischen Lachsarten informiert. Alle werden sie hier angelandet. Der große King Salmon, der Coho, Chum oder Keta, der Pink Salmon und der Sockeye mit seinem tiefroten Fleisch. Darüber berichteten wir ausführlich in der letzten Ausgabe.

Der kleine Fischereihafen unter uns ist fast leer. Gestern noch lagen hier die Boote dicht gedrängt. Das Department of Fish and Game hat in der Nacht ein Fanggebiet freigegeben. Alle sind dorthin geeilt, um entsprechend ihrer Quoten zu fischen. Die Tenderboote der Kooperativen sind ihnen gefolgt, um schon auf See die Fänge zu kaufen, zu übernehmen und direkt zu den Verarbeitungsbetrieben zu bringen. Alles frisch da unten.

Hinter mir hocken, vom steifen Wind gut geschüttelt und umgeben von Paket- und Kofferbergen, meine Frau Carola, Joe Jacobson vom Alaska Seafood Marketing Institute, John Savier – ein Boss der APICDA Cooperative, Zack unser Videomann und last but not least Sternekoch Christopher Wilbrand, der mit seinem Bruder Alejandro das Restaurant und Hotel “Zur Post“ in Odenthal betreibt. Diese kleinen Maschinen sind sicher nicht die bequemste Art zu reisen, aber hier an der letzten Grenze Amerikas die einzige. Straßenverbindungen gibt es zwischen den Orten nicht...(weiterlesen im Magazin)


 
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