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Eneko Atxa – Ökologischer Mikrokosmos.





Die regionale baskische Avantgarde im AZURMENDI

Text: Thomas Ruhl

 

Die Fahrt zum Dornenberg

Natürlich präsentierte auch Eneko Atxa auf der Hauptbühne des Kongresses Gastronomika in Donostia/San Sebastián. Er gehört wie Andoni Luis Aduriz aus dem “Mugaritz“ zur zweiten Generation der großen baskischen Chefs. Im Februar 2012 eröffnete Eneko Atxa sein neues Restaurant, das komplett unter ökolo­gischen Gesichtspunkten gebaut wurde. Im November diesen Jahres erhielt er den dritten Michelinstern.

Früh am Morgen holt uns der Fahrer des Azurmendi – so lautet der Name des Restaurants – in Donostia ab. Der Mercedes des freundlichen Mannes braucht gut eine Stunde bis nach Larrabetzu, ein Dörfchen, zehn Autobahnminuten vor der Industriestadt Bilbao. Schon von der Autobahn aus kann man das Anwesen – bestehend aus einem Weinkeller, dem alten Restaurant und, darüber thronend, dem neuen gläsernen Azurmendi – bewundern.

Azurmendi – so heißt auch der Berg, auf dem Enekos Refugium liegt: Dornenberg. Die Landschaft ringsum ist bäuerlich geprägt, typisch die Fachwerkhäuser, mystisch, die bewaldete Berg- und Hügelwelt der Region Bizkaya. Der nahe Ozean weht Nebel und Niesel herbei, mit denen er Täler und Hänge verhüllt. Und er vermischt würzige Seeluft, den Geruch von Jod, Salz und Algen, unter die bäuerlichen Düfte von Acker und Vieh. Ein einzigartiger lokaler Kosmos. Die höchste baskische Gottheit Mari – ein weibliches Wesen, zuständig für Wetter, Wind und Erde – hat diese Welt erschaffen, so erzählt man uns. Die für Nicht-Basken zungenbrecherische Sprache des Volkes hingegen scheint von einem der vielen Dämonen der Berge hervorgebracht – vielleicht von Bildurraise, der bösen Luft, oder dem Nachtgeist Gaueko. Wenn ja, wäre endlich das Rätsel um die Herkunft der baskischen Sprache gelöst.

Eneko Atxa empfängt uns beim ehemaligen Restaurant, etwa auf halber Höhe des Berges. Es ist riesig und wird seit der Eröffnung des neuen Gourmet-Palastes als Eventlocation genutzt. Von der umgebenden Terrasse ist der Blick auf die Landschaft herzerwärmend, zumal heute die goldene Sonne den morgendlichen Dunst verklärt. Die Raumhöhe ist kathedral. Heimischer Naturstein und Holz in Kombination mit hohen Glasfronten prägen die Architektur. Im Untergeschoss befindet sich der Weinkeller, den wir später besichtigen werden. (mehr...)


 
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