HeimathafenCentre Port CulinaireAktuellesEdition Port Culinaire ShopPartnerRezepteWarenkunde
SammelbandBücherPosterGeschichtenBildarchivFachhändlerAGB
Port Culinaire No. Forty-One
Port Culinaire No. Forty
Port Culinaire No. Thirty-Nine
CHEFS®EVOLUTION No. THREE
Port Culinaire No. Thirty-Eight
Port Culinaire No. Thirty-Seven
Port Culinaire No. Thirty-Six
Port Culinaire No. Thirty-Five
Port Culinaire No. Thirty-Four
Port Culinaire No. Thirty-Three
Port Culinaire No. Thirty-Two
Port Culinaire No. Thirty-One
CHEFS®EVOLUTION No. TWO
Port Culinaire No. Thirty
Port Culinaire No. Twenty-Nine
Port Culinaire No. Twenty-Eight
Port Culinaire No. Twenty-Seven
Port Culinaire No. Twenty-Six
Port Culinaire No. Twenty-Five
Port Culinaire No. Twenty-Four
Eneko Atxa – AZURMENDI
In de Wulf
Paralleluniversum
Safranernte
Port Culinaire No. Twenty-Three
Port Culinaire No. Twenty-Two
CHEFS®EVOLUTION No. ONE
Port Culinaire No. Twenty-One
Port Culinaire No. Twenty
Port Culinaire No. Nineteen
Port Culinaire No. Eighteen
Port Culinaire No. Seventeen
Port Culinaire No. Sixteen
Port Culinaire No. Fifteen
Port Culinaire No. Fourteen
Port Culinaire No. Thirteen
Port Culinaire No. Twelve
Port Culinaire No. Eleven
Port Culinaire No. Ten
Port Culinaire No. Nine
Port Culinaire No. Eight
Port Culinaire No. Seven
Port Culinaire No. Six
Port Culinaire No. Five
Port Culinaire No. Four
Port Culinaire No. Three
Port Culinaire No. Two
Port Culinaire No. One
Port Culinaire No. Zero
Media-Informationen

Safranernte in den Abruzzen





Wenn der violette Krokus blüht

Text: Katrin Roland

 

Auf der Suche nach blühenden Safranfeldern entsteht schnell die Vorstellung von einem violetten Blütenmeer, ähnlich der Lavendelstraße durch die Provençe. Doch wer kann schon behaupten, sich an einer ausladenden Krokusblütenpracht satt gesehen zu haben? In Europa ist der Safran ja eher spärlich gesät.

 

Safran (Crocus sativus) ist ein Knollengewächs, das der Familie der Schwertliliengewächse angehört und somit eine mehrjährige Krokusart ist. Die Knolle treibt erst im Herbst aus und überwintert im Boden. Die Pflanze ist wegen ihres dreifachen Chromosomensatzes (triploid) steril und eine Mutante des Crocus cartwrightianus, der im Bereich der Ägäis vorkommt. Seine Unfruchtbarkeit überbrückt der Safrankrokus vegetativ, das heißt, dass er sich durch Knollenteilung vermehrt. Die Blüte besteht aus sechs fliederfarbenen Perigonblättern und einem hellgelben Griffel, der sich in drei tiefrote Narbenäste teilt und wegen diesen heißbegehrt ist. Die Ästchen sind 2,5 Zentimeter lang und machen nach der Ernte das teuerste Gewürz der Welt aus. Jährlich werden ungefähr 200 Tonnen Safran produziert. Davon kommen etwa 91 Prozent aus dem Iran. Die restlichen neun Prozent teilen sich Frankreich, Spanien, Marokko, Griechenland und die Türkei. Und auch der italienische Safran macht einen kleinen Teil auf der Safranlandkarte aus.

 

Italien von seiner italienischsten Seite

Die Gemeinde Navelli liegt mitten in der Region Abruzzen in Italien. Mehr als ein Viertel der gesamten Region gehört Naturschutzgebieten an und egal welche Richtung Wanderer, Radfahrer oder Reiter von der Dorfmitte einschlagen, werden sie sich in einem der drei Nationalparks wiederfinden, die das Dorf umgeben. Etwa 30 Kilometer weit weg von L’Aquilla grenzt Navelli unmittelbar an die Provinz Pescara, und genau 157 Kilometer in östlicher Richtung liegt die italienische Hauptstadt Rom. Ganz typisch für diese Gegend schmiegt sich Navelli eng an einen der abruzzischen Berge. Wenn das Dorf langsam erwacht, treffen viele der 613 Einwohner (Stand vom 31. Dezember 2011) in der Dorfmitte zusammen. (mehr...)


 
Impressum  - AGB  - Copyright PORT CULINAIRE 2006-2016
 
KontaktAbonnementNewsletterSucheSitemapWarenkorb