HeimathafenCentre Port CulinaireAktuellesEdition Port Culinaire ShopPartnerRezepteWarenkunde
SammelbandBücherPosterGeschichtenBildarchivFachhändlerAGB
Port Culinaire No. Forty-One
Port Culinaire No. Forty
Port Culinaire No. Thirty-Nine
CHEFS®EVOLUTION No. THREE
Port Culinaire No. Thirty-Eight
Port Culinaire No. Thirty-Seven
Port Culinaire No. Thirty-Six
Port Culinaire No. Thirty-Five
Port Culinaire No. Thirty-Four
Port Culinaire No. Thirty-Three
Port Culinaire No. Thirty-Two
Port Culinaire No. Thirty-One
CHEFS®EVOLUTION No. TWO
Port Culinaire No. Thirty
Port Culinaire No. Twenty-Nine
Port Culinaire No. Twenty-Eight
Port Culinaire No. Twenty-Seven
Port Culinaire No. Twenty-Six
Port Culinaire No. Twenty-Five
Port Culinaire No. Twenty-Four
Port Culinaire No. Twenty-Three
Durchs wilde Kasachstan
Der Feinstmechaniker
Der Küchengarten ...
FEINHEIMISCH
Port Culinaire No. Twenty-Two
CHEFS®EVOLUTION No. ONE
Port Culinaire No. Twenty-One
Port Culinaire No. Twenty
Port Culinaire No. Nineteen
Port Culinaire No. Eighteen
Port Culinaire No. Seventeen
Port Culinaire No. Sixteen
Port Culinaire No. Fifteen
Port Culinaire No. Fourteen
Port Culinaire No. Thirteen
Port Culinaire No. Twelve
Port Culinaire No. Eleven
Port Culinaire No. Ten
Port Culinaire No. Nine
Port Culinaire No. Eight
Port Culinaire No. Seven
Port Culinaire No. Six
Port Culinaire No. Five
Port Culinaire No. Four
Port Culinaire No. Three
Port Culinaire No. Two
Port Culinaire No. One
Port Culinaire No. Zero
Media-Informationen

Der Küchengarten der Freifrau Viktoria von dem Bussche





Mit Harke und Spaten aus dem Dornröschenschlaf erweckt

Text: Katrin Roland

 

Die Entdeckung eines Schatzes

Hellwach präsentiert sich heutzutage der Adelswohnsitz Schloss Ippenburg in Bad Essen. Seit über 600 Jahren steht er im Eigentum der Familie von dem Bussche-Ippenburg. Dem heutigen neugotischen Haus gingen zwei Bauten voraus. Zum einen eine Trutzburg aus dem 14. Jahrhundert, die den beeindruckenden und wirkungsvollen Burggraben hinterlassen hat, zum anderen ein Herrenhaus von 1650. Beide mussten aufgrund ihrer Bau­fälligkeit abgerissen werden. Zwischen den Jahren 1862 und 1867 wurde dann das Schloss Ippenburg erbaut. Das imposante Gemäuer muss sich heute den Status einer Sehenswürdigkeit mit dem bunten Schatz teilen, der es vollkommen umgibt und zahlreiche Besucher in seinen Bann zieht.

Als das Ehepaar Philip Freiherr von dem Bussche und Viktoria Freifrau von dem Bussche das Anwesen im Jahr 1976 bezog, befanden sich hinter dem beeindruckenden Bauwerk sumpfige Wiesen. Ein kümmernder Gärtner hatte den Bereich schon lange verlassen und eine geplante Begrünung beschränkte sich auf pflegeleichte Weihnachtsbäume, die erst später festliche Beachtung finden sollten. Lediglich die Abdeckgläser einiger zerfallener Hochbeete er­laubten eine leise Ahnung von vergangener Blütenpracht und reifem Gemüse. Bei diesem traurigen Anblick erinnerte sich Viktoria von dem Bussche mit einem Mal an ihre Kindheit. Unvermittelt kam ihr die Leidenschaft in den Sinn, mit der ihre Mutter ihren Gemüsegarten gepflegt hatte und dass sie selbst ganze Tage zwischen den Beeten verbracht hatte. Mit diesem wiedererlangten Bewusstsein fasste sie den Entschluss, die vernachlässigte Fläche um das Schloss herum auf Vordermann zu bringen und zu neuem Leben zu erwecken. Unbedingt sollte hier ein Garten entstehen und nach und nach errichtete sie verschiedene Beete. Sie studierte unzählige Gartenbücher, konnte sich aber zumeist auf ihr untrügerisches Gefühl, auf ihren grasgrünen Daumen verlassen. Passioniert, autodidaktisch und immer intensiver vertiefte sie sich in ihr Projekt, wobei sich das Interesse zunächst auf die Gestaltung eines Ziergartens konzentrierte. Sie begann neben den Beeten Wege anzulegen, sie pflanzte Blumen, Sträucher, Hecken und Bäume. Der Küchengarten sollte erst zu einem späteren Zeitpunkt entstehen. All das was heute auf dem riesigen Gartengrund von 6.000 Quadratmetern zu bewundern ist, ist ihr zu verdanken. Von dieser Fläche abgesehen, zählen zusätzlich 630 Hektar Agrarflächen zu dem Anwesen in Bad Essen: 300 Hektar Felder und 330 Hektar Wald befinden (mehr...)


 
Impressum  - AGB  - Copyright PORT CULINAIRE 2006-2016
 
KontaktAbonnementNewsletterSucheSitemapWarenkorb