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Durchs wilde Kasachstan





Text: Thomas Ruhl

 

Wo die Liebe hinführt!

Die alljährliche Reise mit Mike Hoffmann und Christian Huntgeburth stand wieder an. In den letzten Jahren jagten wir Moorhühner in der Finnmark, besuchten die Olivenproduzenten am Gardasee und streiften durch den Busch Namibias. Eigentlich sollte es in diesem Jahr der Yellowstone Nationalpark sein. Doch es kam anders …

Mike hat sich neu verliebt – in Natalja. Ja, Natalja, wie könnte eine hübsche und kluge, russischstämmige Kasachstanerin auch anders heißen? Na gut, also Kasachstan, dann fahren wir doch einfach mal da hin, in die große zentralasiatische Steppe. Antilopen soll es dort geben und in den Bergen Steinböcke und behände Wildschafe. Also kein Tanz auf dem Riesenvulkan sondern Kasachstan, das Land der Superlativen und Extreme – so groß wie ganz Westeuropa zusammen. Allein die Grenze zu Russland beträgt nahezu siebentausend Kilometer. In der östlichen Nische dieser Grenze erhebt sich das Altai-Gebirge. Sein höchster Punkt mit viertausendfünfhundert Metern liegt am Ländereck Sibirien, China, Mongolei und Kasachstan. Richtung Süden trennt das gewaltige Tienschan-Gebirge das Land von Kirgistan und China. Es schickt sich an, dem Himalaya Konkurrenz zu machen, streckt sich mit Rütteln und Schütteln immer weiter dem Himmel entgegen. Über siebentausend Meter hat es schon erreicht; in diesen Höhen jagen der Schneeleopard, der Bär und der Wolf in einer ungemein artenreichen Flora. Im Westen befindet sich das Kaspische Meer, gespeist von mächtigen Strömen wie Wolga und Ural wird es zum größten Binnensee der Erde. Einen Abfluss gibt es nicht. Entweder das Wasser verdunstet oder verschwindet in ominösen Erdspalten, wie manche Wissenschaftler vermuten. Unweit östlicher spielt sich eine Seetragödie ab. Der legendäre Aral­see trocknet aus. Gigantische Bewässerungsprojekte zu Sowjetzeiten haben dem einst ehrfurchts­voll Aralmeer genann­ten Gewässer den Garaus gemacht. Sein Wasser sollte die Sowjetunion zum Baumwollgiganten machen. Doch die heiße Steppe saugte das meiste Wasser auf und nur wenige Tropfen erreichten die Wurzeln der Nutzpflanzen. Wo einst massenhaft Fische schwammen und Tiger das Schilfdickicht durchstreiften, findet sich heute nur noch eine pestizidverseuchte Salzkruste. (mehr...)


 
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