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Der Traum-Fänger





Johannes King – seine Kochkunst, sein Bauerngarten, sein Boot.

Text: Katrin Roland & Thomas Ruhl

 

Globales und Regionales

Landesweit findet sich in deutschen Supermärkten eine bunte Mischung an Produkten aus aller Welt. In der Obstabteilung hat der Konsument die Möglichkeit, Bananen aus Südostasien, Afrika, der Karibik oder Mittelamerika zu kaufen. Äpfel stammen häufig aus Argentinien, Chile und Südafrika. Diese Länder konzentrieren ihre Apfelproduktion mehr und mehr darauf, der deutschen Nachfrage nach Bio-Obst nachzukommen. Riesige Container machen sich mehrere tausend Kilometer auf den Weg nach Deutschland, und die Frage steht immer lauter im deutschen Raum, ob “Bio” nicht auch gleichzeitig “Öko” bedeuten sollte.

Wird die Bananenliebe vor einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck gestellt, ist die exotische Banane relativ leicht zu rechtfertigen, erfordert sie doch klimatische Bedingungen, die hierzulande nicht erfüllt werden. Für einen Apfel aus Chile wird die Verteidigung schon schwieriger. Sieht man vom Vergleich mit der langen Lagerung heimischer Äpfel in riesigen Kühlhäusern ab, übersteigt der Transport aus fernen Ländern das Nötige an Energieaufwand um Längen. Im Grunde kann dem südamerikanischen Bio-Apfel keine sinnvolle Aufenthaltsgenehmigung erteilt werden.

Wegen des reichen internationalen Apfelangebots in Supermärkten ist die deutsche Apfelproduktion zwar in den letzten zehn Jahren stark zurück gegangen, doch ist es wieder häufiger möglich, einen Apfel aus der eigenen Region zu erstehen. Dafür muss der Konsument oft nur die Herkunftsetiketten studieren, denn viele Supermärkte richten ihre Abteilungen nach dem Trend der Regionalität ein. Das bezieht sich selbstverständlich nicht nur auf den beispielhaften Apfel, sondern auf die Mehrzahl aller Produkte auf dem Lebensmittel­markt. Neben Supermärkten gibt es aber auch Anbieter, die nicht dem Trend der Regionalität folgen, sondern mit ihrem regionalen Angebot dem Markt weit voraus sind. Auf Wochenmärkten und in betriebseigenen Läden besteht schon lange dieses Angebot, denn ein heimischer Produzent bietet natürlich keine zugekaufte Alternative aus dem Ausland an. Deshalb unterliegt er auch nicht der nimmersatten Käuferschaft, die zu jeder Zeit konsumiert, ohne Saisonalität und Lieferumstände zu berücksichtigen. (mehr...)


 
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