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Hatari? Jagdszenen in Afrika





Text: Thomas Ruhl

 

Nun gut, die Abenteuer-Jagd-Komödie von Howard Hawks spielt nicht in Namibia, sondern in Tansania. Aber die Szene hätte sich hier genauso abspielen können. Auch werden die Tiere in unserem Bericht nicht lebend für die Tiergärten der Welt gefangen, sondern ihrer Trophäen wegen erlegt. Die Verwendung des Fleisches ist für die weißen Jäger, ganz im Gegensatz zu den Jägern der Naturvölker, zweitrangig. Wenngleich dies wertvoll ist und einige afrikanische Wildarten zu den feinsten Fleischlieferanten zählen. Man mag die Jagd lieben oder verabscheuen. Auf jeden Fall ist sie Bestandteil des Menschseins.

 

Namibia Part Two

Es ist kurz nach Sonnenaufgang auf der Jagdfarm Aberfelde nahe Otjiwarongo im nördlichen Teil Namibias. Einer der ersten Sonnenstrahlen wirft ein Spotlight auf eine Gruppe Strauße, die neben zahlreichen Antilopenarten, Giraffen, Warzenschweinen und vielen Raubtieren zum Jagdwild des 5.000 Hektar großen Reviers zählen. Bereits in der letzten Ausgabe berichteten wir über dieses Anwesen, das dem deutschen Unternehmer Jochen Gomoll gehört, und von der angeschlossenen gleichgroßen Farm von Christine Riedmaier und über die Gastfreundschaft, die sie unserer Jagd- und Journalistengesellschaft, bestehend aus Mike Hoffmann, Christian Huntgeburth, Kajetan Rasp, Josef (Sepp) Bachl und dem Port Culinaire Team zuteil werden ließen.

Wir berichteten über das Land, die Menschen und über unser großes Fest, das wir traditionell nach den Sitten und mit den Speisen des Damara-Volks feierten. In dieser Ausgabe widmen wir uns dem Thema der Jagd und lassen auch zwei unserer Jäger mit ihren Erlebnissen zu Wort kommen.

 

IV. Auf Pirschfahrt

Ein offenes, gastfreundliches Haus führen Jochen und Christine. Alles steht für jeden bereit. Man nimmt sich, was man braucht. Ein Bier, etwas zu Essen, einen Jeep oder ein Jagdgewehr. Nach

Lizenzen oder Jagdscheinen wird in Namibia nicht gefragt. Die Tage beginnen früh. Bei Sonnenaufgang befinden wir uns meist schon im Revier. Im warmen Licht des Sonnenaufgangs lassen sich dann oft große Gruppen von Tieren beobachten. Später am Tag entdeckt der Pirschende Einzeltiere oder kleine Gruppen hinter Zweigen verborgen im Busch. Seltener wagen sich die scheuen Antilopen zum Äsen hinaus auf die Wege, die angelegt wurden, um den Rinderbestand der Farm zu bewirtschaften. Anfangs begleitet unser Team die Jäger. Bald zeigt sich jedoch, dass Touren ohne diese der Fotografie dienlicher sind. In idealer Schussposition kann nur einer stehen, der Mann mit dem Gewehr oder der mit dem Teleobjektiv.

Die Ausfahrt ins Gelände bereitet großes Vergnügen, besonders mit dem alten Range Rover. Wie im Film Hatari. Das Gefährt, vor 25 Jahren gebraucht gekauft, donnert über die Wirtschaftswege, während wir uns auf der Ladefläche am Stangenaufbau festklammern. Fuchslöcher lassen die Sitzbretter mitsamt unserer Jagdgesellschaft tüchtig springen. Überhängende Zweige der Dornen­büsche zwingen uns zum ständigen Abtauchen. Mehrmals kostet das einen unserer Jäger den Hut, den wir aber jedes Mal auf der Rückfahrt wieder aus den Dornen angeln. In den meis­ten Monaten ist die Jagd vom Hochsitz an Wasserlöchern erfolgreich. Vor unserer Ankunft jedoch hat es viel geregnet, im Busch sind zahlreiche Tümpel entstanden, und so ist das Wild von den Wasser­löchern unabhängig. Die Alternative ist der Schuss vom Jeep oder bei der Pirsch. Vorsichtig durchstreift man dabei schweigend den Busch, achtet auf den Tritt, um keine Zweige knacken zu lassen, immer den fremden Geräuschen lauschend. Die erfahrenen Jagdführer erkennen an diesen, welches Tier in der Nähe ist, und sie erspähen die Antilopen lange bevor wir es tun. Dann versucht man dem Tier näher zu kommen. Der Busch ist voller Dornen, und oft muss dichtes Buschwerk weit umwandert werden. Besonders Jagdführer Moses, ein Buschmann, verfügt über unglaubliche Sinne, um Wild aufzuspüren. Der zweite Jagdführer Andrew ist ausgebildeter Berufsjäger. Sicher ist Moses der bessere Jäger und Fährtensucher. Hier im Busch ist er wichtiger Partner, dennoch darf er nicht wie sein Kollege an den abendlichen Essen und Gelagen teilnehmen. (mehr...)


 
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