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ICH HATTE EINE FARM IN AFRIKA …




Text: Thomas Ruhl

 

So beginnt der autobiografische Roman der dänischen Schriftstellerin Karen Blixen. Die romantisierenden Bilder des Films kann jeder vielerorts in Afrika selbst genießen. Auch filmreife Szenen sind an der Tagesordnung und man wird ein Teil von ihnen. Man sagt, wer einmal in Afrika war, den lasse das Land nicht mehr los. Die phantastischste Tierwelt, die imposantesten Sonnenuntergänge und die letzten großen Abenteuer ließen sich hier erleben. Und genau so ist es. Vergessen dürfen wir dabei nie die großen Probleme des Kontinents auf dem rund eine Milliarde Menschen leben. Bürgerkriege, Krankheiten, Elend und Tod sind die andere Seite Afrikas.

 

I. Unsere Food- und Jagd-Safari in Namibia

“hi Mike sim.n.wdh.unt.v.mor.fr.am airp.fr.mi.wetter gut 30 gr. waidmh.Sepp“

Wir brauchten ein gutes Viertelstündchen, bis wir uns einig waren, was diese SMS bedeutet. Schließlich kamen wir zu folgenden Einschätzungen: Erstens, dass “Sepp“, unser Kontaktmann in Namibia, uns am Airport in Windhoek abholt und zweitens, dass in Namibia eine SMS offensichtlich nach der Anzahl der Buchstaben abgerechnet wird.

Der Flughafen in Namibias Hauptstadt ist recht überschaubar. Zu Fuß geht es von der Maschine ins Flughafengebäude. Die Einreise mit Passkontrolle gestaltet sich langwierig, jedoch recht unbürokratisch. Zudem sind wir als Deutsche gern gesehene Gäste. Und dies, obwohl unsere Vorfahren als Kolonialherren mit eiserner Faust regierten und Tausende von Einheimischen umbrachten. Einst gehörte das Land allein den Buschmännern oder San.

Die kleinen, nomadisch lebenden Jäger und Sammler besiedelten vor ca. 2.500 Jahren das Gebiet des heutigen Namibia. Ein hoch- interessantes Volk, das vermutlich am Fuße der menschlichen Entwicklungsgeschichte steht. Ein Abkömmling dieses Volkes wird uns später als Fährtensucher seine beeindruckenden Fähigkeiten zeigen. Auch das Volk der Damara wanderte früh in diese Gebiete ein. Im 17. Jahrhundert besetzte das Viehzüchtervolk der Herero weite Gebiete. Später folgten Nama, Orlam und Ovambos.

Im 19. Jahrhundert kamen die Europäer. Unterstützt von diesen machten nahezu alle Stämme Jagd auf die San und drängten sie in unwirtliche Gegenden wie die Kalahari ab. Die europäischen Einwanderer waren vor allem Buren, Portugiesen und Engländer. Irgendwann hatten die Deutschen das Verlangen, auch am

Kolonial­geschäft teilzuhaben. Der Kaufmann Lüderitz erwarb von den heimischen Stammesführern große Ländereien. Diese wurden zunächst als deutsches Schutzgebiet bezeichnet und später zur Kolonie erklärt. Zuerst ließ sich diese Unternehmung gut an. Man fand Diamanten und deutsche Farmer nahmen sich das Herero- und Namaland, worüber diese nicht glücklich waren. Einst selber Herren, mussten sie nun auf weißen Farmen schuften. Das führte 1904 zum Herero- und Namaaufstand, den die Schlacht am Waterberg blutig beendete....

 


 
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