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Gegenbauer gibt uns Saures ... in der Wiener Essig Brauerei




Text: Jasmin Oberdorfer

 

“Manche dachten doch, wenn sie einfach einen Zitronengrasspieß nehmen und ihn durch ein Wiener Schnitzel stechen, dann sei das schon unglaublich kreativ”, sagt Erwin Gegenbauer ein wenig verärgert über die Versuche einiger österreichischer Köche, die Landesküche neu zu interpretieren. “Dabei haben wir doch vor allem regional viel zu bieten. Damit können wir auch international punkten!”, fügt der Essigbrauer hinzu. Eine indirekte Aufforderung an seine Landsleute, es ihm gleich zu tun.

 

In der Saure-Gurken-Zeit zum Erfolg

1929 setzte Ignaz Gegenbauer, der Großvater des kritikfreudigen Österreichers, im 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten mit der Produktion von Sauerkraut den Grundstein des späteren Familienunternehmens. In der hereinbrechenden Weltwirtschaftskrise, welche die Goldenen Zwanziger Jahre abrupt enden ließ, war das lange haltbare Kraut ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Besonders im Winter, wenn frisches Obst und Gemüse kaum verfügbar waren, stand Sauerkraut bei der armen Bevölkerung nahezu täglich auf dem Speiseplan und beugte mit seinen hohen Vitamingehalt drohenden Mangelerscheinungen vor. Nicht weniger als 600 “Sauerkräutler” sorgten damals dafür, dass in den Gassen des Arbeiterbezirkes unentwegt süßsäuerliche Duftschwaden in der Luft hingen.

Angetrieben von dem Wunsch, auch andere Lebensmittel über längere Zeit hinweg haltbar zu machen, weitete der Großvater sein Geschäft bald auf die Herstellung von Salzgurken und Sauer­gemüse aus. Zur Konservierung diente Essig. Als Erwin Gegenbauers Vater den Betrieb 1968 übernahm, vergrößerte er die Produktpalette erneut, expandierte nach Deutschland und Tschechien und lieferte seine Waren an Supermärkte aus. Schließlich erinnerten nur noch das Stammhaus in der Wiener Waldgasse und die mit Sauerkraut gefüllten Paprikaschoten an die Anfangsjahre des Groß-vaters in der kriegsgebeutelten Saure-Gurken-Zeit...

 


 
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