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Zur Kesselhoasse





oder wie ich zum ersten Mal in meinem Leben einen halben Liter Bier zum Frühstück trank

 

Morgens, halb zehn in Österreich. Mike Süsser und ich betreten ein Wirtshaus mit angegliederter Fleisch-

hauerei. Der Laden ist voll. Die Gäste beißen kräftig in knackige Würste und nehmen kräftige Schlucke aus schaumgekrönten Bierhumpen. Lächelnde, nickende, zufriedene Gesichter. Kesselhoasse, das Frühstück-

chen. Von überall her sind die Leute gekommen, hier in den Gasthof Silmbroth in Viechtwang direkt am Kirchenplatz. Denn die Kesselhoasse ist eine begehrte Spezialität und am Tag der Produktion – der ist immer einmal die Woche donnerstags und jeweils einen Tag vor einem Feiertag – wird der Gasthof zum beliebten Ausflugsziel. Hinter dem Begriff verbergen sich Brüh-

würste, Frankfurter oder Wiener, wie sie hier genannt werden, Blunzn, das ist Blutwurst, Weißwurst, Debre-

ziner, Kabanossi und die Scharfen. Was die Kessel-

hoasse besonders macht ist, dass sie direkt nach dem ersten Aufbrühen gegessen werden, wenn sie noch kesselheiß sind. Denn dann sind sie besser im Biss und intensiver im Geschmack, von dem sie viel verlieren, wenn der Kunde sie daheim zur Mahlzeit zum zweiten Mal erwärmt.

 

Die ersten Gäste waren schon um 8 Uhr da, sind durch die Metzgerei oder Gaststube in die Wurstküche ge-

gangen und haben, mit Teller, Brezeln, Senf und Kraut bewaffnet, ihren Meerrettich gerissen und sich zum Wurstkessel in die Wurstküche begeben. Dort hat der Junior, der die Fleischhauerei leitet, eine vom Gast wortlos durch Fingerzeig gewählte heiße Wurst aus der Brühe gefischt und auf den Teller gelegt. Direkt gegen-

über steht Heidi, seine hübsche Frau und kassiert das Essen ab. Das Kassentischchen sieht so aus, als ob es von Beginn an zum Inventar der Fleischhauerei gehört hätte – und immerhin wurde das Gasthaus schon 1478 er wähnt. Seit 1905 ist es im Besitz der Familie Silm-

broth. Auch wir bewaffnen uns mit Brezel, Teller und ordentlichen Würsten und gehen dann wie alle in die Gaststube. (...)

 

Lesen Sie mehr über die Kesselhoasse in Port Culinaire No. 6


 
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